Die 10 etwas anderen Tipps für eure Hochzeit

 

1. Eure Wunschliste
Wir fangen mal ganz oben an: Die Wunschliste… Seiten wie “Weddingdonkey.ch”, Hochzeitswunsch.ch” oder sicherlich die bekanntesten in der Schweiz “Yankyou.ch” bieten persönliche und anpassungsfähige Webseiten für eure Hochzeitsgeschenke an. Dies erleichtert die Geschenkeliste bei euch sowie den Gästen.
 

2. Zeiten einhalten
Personal und Catering sollte dies mit einplanen. Eine Verschiebung von ca. 30 Minuten ist normal und kann dank einer sauberen Planung am Hochzeitstag gut aufgefangen werden. Es kann gut sein, dass bereits nach dem ersten Posten, nämlich Hair & Makeup, ihr bereits 20 Minuten verspätet seid. Also auch vor der Zeremonie immer 30 Minuten Reservezeit mit einkalkulieren.
 

3. Wo sitzt/steht die Frau?
Eine ganz einfache, jedoch leicht umstrittene Frage am grossen Hochzeitstag. Heiratet ihr in der Kirche, steht die Frau generell Rechts vom Bräutigam. Religiös gesehen, ist die rechte Seite vom Mann die stärkere Hälfte. Diese bietet im Leben Halt und Sicherheit. Somit ist klar, dass die Frau bei der Trauung, egal ob katholisch oder reformiert, sich immer rechts befindet. Bei einer zivilen Hochzeit kann gut und gerne beides gemacht werden. Hier spielt es keine grosse Rolle und ist auch für die Zeremonie kein Hindernis. Wer es trotzdem etwas traditionell möchte, verwendet diese Regel auch im zivilen Trauzimmer an.
 

4. Personal für das Dinner
Immer wieder ein Stressfaktor, für euch und für die Organisatoren… zu wenig Personal beim Essen. Da der Personalposten bei jeder Firma sehr gross ist, werden bei Catering und Locations ziemlich oft dort Einsparungen vorgenommen. Das bedeutet dann meistens: Zu viel Hektik, zu wenig Zeit und kalt serviertes Essen. Ich hatte Hochzeiten, da dauerte es über 20 Minuten, bis auch der letzte Gast sein Essen bekam. VIEL zu lange… Die Regel ist: 1 Servicekraft für 15-20 Gäste. UNBEDIGT beim Caterer nachfragen, wie viel Personal er für euren Abend bereitstellt. Muss eine Servicekraft 30 Personen bedienen, sollten sie definitiv mehr Personal zur Verfügung stellen!
 

5. Das Wetter
Leider ist unsere Wetterlage hier in der Schweiz sehr wechselhaft. Darum sollte bei JEDER Location sowie Transportmittel eine Schlechtwetter-Variante mit eingeplant werden. Wer transportiert die Schirme für die Gäste? Wo können diese gelagert und getrocknet werden? Ganz gut sind die kleinen, weissen Schirme für die Braut und Brautjungfern. Die sind praktisch, nicht zu teuer und sehen auf den Fotos super aus ;-)
 

6. Die Schuhe
Unbedingt, und das gilt für Frauen wie auch für Männer, eure Schuhe vor der Hochzeit gut einlaufen. Es gibt nichts unangenehmeres als wenn der Schuh am Hochzeitstag drückt. Am Ende des Tages WERDEN eure Füsse schmerzen, das gehört dazu. Man kann aber dies mit der richtigen Vorbereitung etwas vorbeugen. In Betracht gezogen kann auch ein “Weichklopfen” beim Schuhmacher um die Ecke.
 

7. Kleine Pausen einlegen
Geniesst immer wieder ein paar Sekunden und atmet tief durch. Auch der Fotograf wird euch dafür danken. Momente wie zum Beispiel beim Kuss, Ringübergabe, Einmarsch oder Verabschiedung aus der Kirche bieten eine guten Gelegenheit, kurz inne zu halten, um den Moment zu geniessen.
 

8. Eure Geschenke
Ein guter Tipp ist, wenn ihr beim Geschenketisch ein paar Post-It Zettel bereit stellt. So kann jeder Gast (oder Trauzeugen) die gegebenen Blumen und Geschenke markieren, von wem diese gekommen sind. Am Ende des Tages werdet ihr so viele coole Sachen mit nach Hause nehmen, jedoch nicht bei jedem Geschenk mehr wissen, von wem es gekommen ist… schade bei den Dankeskarten. Mit einem kleinen Kleber, ist die Sache so vom Tisch.
 

9. Die Trauzeugen
Genau so aufgeregt an dem Tag werden eure Trauzeugen sein. Während beide viel mit Organisatoren Aufgaben zu tun haben, hat die Trauzeugin eine zusätzliche, wichtige Aufgabe… Das Wohlbefinden der Braut. Schaut immer wieder nach, ob das Make-Up und die Frisur noch sitzen. Hat sie genug getrunken? Wie fällt das Kleid wenn die Braut absitzt? Solche Kleinigkeiten können am Ende vom Tag und vor allem danach bei den Fotos wichtig sein.
Zusätzlich sollte sie (oder die Mutter) ein Notfall-Set bei sich tragen. Sachen wie Hairspray, Nadel & Faden, Taschentücher, Wasserfläschchen oder Schirm gehören verstaut und griffbereit.
 

10. Ein Tipp für die Herren
Das ist jetzt ein sehr persönlicher Tipp von mir. Beim Kauf des Anzuges kannst du dich Fragen, ob du ein Smoking kaufen möchtet, oder doch den “gewöhnlichen” Anzug. Wenn die Farbe nicht zu ausgefallen ist, kannst du diese auch nach der Hochzeit bei einem weiteren Fest gut tragen. Hochzeitsanzüge sind meist zu ausgefallen für Gastauftritte bei Parties und sind Qualitativ nicht immer besser als einen sauber produzierten Anzug aus zB. dem Herren Globus. Im übrigen zahlst du für die gleiche Qualität weniger. Ich habe vor Jahren mich für einen richtigen Hochzeitsanzug entschieden, jedoch sehr darauf geachtet, dass er auch nach meiner Hochzeit getragen werden kann.
 
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Ich bin ein Hochzeitsfotograf aus Zürich und fotografiere Hochzeiten in der ganzen Schweiz. Dank meiner Zusatzausbildung als Event-Manager an der Hochschule Luzern, kenne ich die verschiedenen Abläufe und Probleme genau, welche an einem Hochzeitstag entstehen können. Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Blog ein wenig weiterhelfen konnte.


Liebe Grüsse, Pascal

 
 
 
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